Unsicherheit in Innovation und Bildung

Sabine Fischer ist Dozentin und freischaffende Professorin in Guatemala, Brazilien, Moskau, Deutschland, Schweiz. Sie forscht im Bereich Ideen, wie man Ideen planen und organisieren kann.

Innovationen sind in unser Gesellschaft ein Paradox. Einerseits prägt uns Digitalisierung und so entwickeln wir permanent das Neue. Anderseits wollen wir das Neue eigentlich gar nicht. Mit dem Neuen kommen nämlich Unsicherheit und Veränderungen. Oft erleben die Menschen Unsicherheit als Etwas, das den Alltag stört. Dennoch streben wir immer nach dem Neuen, denn die Währung für das Neue ist das ökonomische Wachstum.

Innovationen sind das Neue, das sich im Markt bewährt hat nach dem im Moment geltenden ökonomischen Gesichtspunkte. Aber zu Beginn sind Innovationen Ideen, die sich noch nicht bewährt haben. Nur, in unseren Schulen lernen wir nicht, mutig Neues auszuprobieren und damit möglicherweise zu scheitern. Unser Schulsystem ist nur darauf ausgerichtet, den bestehenden Wissensbestand zu wahren. So lernen wir nur das schon Bekannte effizienter und schneller zu befolgen. Für neue Ideen gilt es, auch zu überdenken, wie wir lernen und wie wir die Kompetenz entwicklen, mit Neuem und der eingehenden Unsicherheit umzugehen.

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